Donnerstag, 30. Juni 2011

Auf Tournee

Symbolfoto

 "Go East, young man!" raunte das Orakel.

So werde ich mich also auf den Weg machen um sexy, aber arm zurückzukehren. Ich werde mein Haupt in der tiefsten Ostzone betten, mit schmierigen Typen Wodka trinken und bei Wilmersdorfer Witwen zur Untermiete wohnen. Ich werde italienische Fahrradteile käuflich erwerben und in einer 57er Corvette mit einer 73jährigen Autoverkäuferin und einem zweimaligen Deutschen Rallye-Meister die AVUS runterbrettern.

Ihr findet mich in der kommenden Woche in der Hauptstadt und um die Hauptstadt herum. Ich werde den modernen Reisealtar a.k.a. Netbook bei mir führen, das Internet allerdings meiden wie eine FDP-Politikerin das korrekte Zitieren.

 Wir sehen uns, wenn ich die Rolladen an meinem kleinen Internetkiosk wieder hochziehe!

Montag, 27. Juni 2011

Google Analog

Was viele nicht wissen - Google existierte bereits vor der Erfindung des Internets. Die Geschäftsidee erwies sich allerdings als nicht erfolgreich, weshalb die Genossenschaftsbank von Plantersville/Alabama die Kleinkreditvergabe an Larry Page einstellte.

Männer mit offenem Hemd

Ich gehöre ja zu den AC/DC-Fans, die den seit gut 30 Jahren als Leadsänger für die Band tätigen Brian Johnson immer noch als "den Neuen" bezeichnen. Sein Vorgänger, Bon Scott, bleibt einfach mit den besten Werken der Australier auf ewig verbunden - vielleicht auch nur, weil er höflicherweise dem eigenen Mythos entsprach und 1980 den klassischen Rock'n'Roll-Tod aus zuviel Alkohol, zuviel Drogen und zuviel von allem starb.

Als kleine Erinnerung, wie man Rock'n'Roll am anderen Ende der Welt aus den Trümmern von Blues und Hippieglückseligkeit neu zusammensetzte, hier die unzensierte Variante eines AC/DC-Klassikers.


Beachtenswert: 
Der Blick der Kamera auf Bon Scott, die nicht auf sein Gesicht, sondern seine, nun ja, extrem eng geschnittene Jeans im Hüftbereich ausgerichtet ist. Hier will offensichtlich jemand die Ladies beeindrucken.
Der sparsame Einsatz von Special Effects am Steinbruch-Drehort - achten Sie auf die Pyrotechnik!
Der Pyjama-meets-Strampelanzug-Anzug von Angus Young.
Die Outbreak-Szene mit Augsburger-Puppenkiste-Deko und extrem realistischem, äh, Blutbad.

"Der Neue" hat nie in so einem coolen Video mitgewirkt!

Donnerstag, 23. Juni 2011

Ikonen

Stilvoll in der Schweiz

Straight to Hell? He's in heaven, most definitely!

Der Caine war ihr Schicksal*
*pun intended

"You talkin' to me? Well, I'm the only one here."


Quelle/Source: a conversation on cool

Mittwoch, 22. Juni 2011

600 Jahre Buchdruck waren eine schöne Zeit



 ...doch die ist jetzt vorbei.
Heute haben die deutschen Zeitungsverleger Klage eingereicht gegen eine App von tagesschau.de, weil sie diese als unlautere Konkurrenz zu ihren eigenen Produkten empfinden. Sie sehen ihr Geschäftsmodell dadurch bedroht, dass ich mir als User News aus anderen Quellen als der sogenannten Qualitätspresse besorgen kann. Wir halten fest: Eine dem freien Markt verpflichtete Sparte der Medien klagt gegen eine andere Sparte, weil diese die technologischen Möglichkeiten der Jetztzeit nutzt. Apologeten der freien Marktwirtschaft werden zu Regulierungskommunisten, sobald ihre Pfründe bedroht sind.

Das ist natürlich absurd.  Schließlich gibt es Newsinhalte jenseits von Zeitungen schon, seit es Radio, Fernsehen und Internet gibt. Die Verleger haben aus guten Gründen nicht mit juristischen Mitteln die Einführung von Radio- und Fernsehprogrammen verhindert - beim Start des privaten Hörfunks und Fernsehens waren sie sogar die treibende Kraft. Die Ergebnisse waren unterschiedlich: Im TV sind sie mit Pauken und Trompeten gescheitert (weil sie das Medium nie richtig verstanden), beim Radio jedoch haben sie das Land flächendeckend mit qualitätsarmem dauergutgelauntem Dudelfunkterror überziehen können. Wie das Fernsehen bleibt ihnen das Internet heute fremd, aber generell haben neue Technologien die bornierten Herren aus der Print-Wagenburg noch nie gestört, auch wenn ihre Auflagenzahlen seit ca. 15 Jahren permanent im Sinkflug sind. Geld wurde trotzdem noch verdient, notfalls eben, indem man das "Qualität" in Qualitätsjournalismus kleiner schrieb (oder gleich ganz über Bord warf), Redaktionen verkleinerte, freie Mitarbeiter mit lächerlichen Honoraren kleinhielt und ansonsten darauf vertraute, die regulierende Politik sowieso im Sack zu haben.

Letzteres ist das entscheidende Moment in der Grundhaltung der Printfürsten. Aus ihr spricht die Arroganz desjenigen, der glaubt, bis in alle Ewigkeit die Spielregeln bestimmen zu dürfen. Wer einmal erlebt hat, wie ein Landesmediengesetz nach dem Gusto des Print-Ancien Regime gestrickt wird, den wundert eine solche Haltung nicht. Das Blöde ist nur: Im Internet und bei allen verwandten Technologien wie den Apps funktioniert das nicht mehr, denn selbst wenn die Politik über die öffentlich-rechtlichen Gremien einen gewissen Zugriff auf das gebührenfinanzierte tagesschau.de hat (an sich ein Skandal, Stichwort Staatsferne!), so gibt es theoretisch unendlich viele Betreiber von ähnlichen Apps, die sich diesem Zugriff entziehen können, weil sie privat finanziert sind oder im Ausland sitzen.

Vielleicht gewinnen die Gralshüter der glorreichen Printvergangenheit sogar ihre juristische Schlacht gegen tagesschau.de, den Krieg aber können sie nicht siegreich beenden. 600 Jahre Buchdruck als Geschäftsmodell ist ein Auslaufprodukt. Da nutzen auch beste Kontakte in die Staatskanzleien nicht viel.


Nachtrag: Wie ich gerade feststelle, beschäftigt sich auch der Don mit dem Thema.

Montag, 20. Juni 2011

Die Hybrid-Hose

Das Kultkleidungsstück der niederen Stände, die gute alte Jogginghose, bekommt High Tech-Konkurrenz: Amerikanische Wissenschaftler (wer sonst?) haben in streng geheimen Testlabors in der Wüste New Mexicos in jahrelangen Petrischalenversuchen handelsübliche Jeans mit Jogginghosen gekreuzt und heraus kommt - die Pajamahose. Praktisch, flauschig, stretchig. Aber sehen sie selbst:


Überzeugend, nicht wahr? Und wenn die Vorteile der Hose nicht ausreichen - ich wollte immer schon mal ein total abgefahrenes, extrem individuelles, hippes, ultraseltenes, äh, graues T-Shirt haben!

Sonntag, 19. Juni 2011

Frl. Smillas Gespür für Schönheit



Ich bin kein Fashion-Victim. Mit Mode kann ich nichts anfangen, jedenfalls nicht mit dem, was man landläufig darunter versteht. Es hat schon seinen Grund, dass meine Mutter mir einmal nur halb im Scherz vorwarf, mein Geschmack in Kleidungsdingen sei konservativer als der meines Vaters. Ich mache mir nicht mal Gedanken über Mode. Ich weiß nur, was mir gefällt. Und meistens steht mir das dann gut.

Nun möchte ausgerechnet ich die geneigten Leser und Leseretten auf einen Blog aufmerksam machen, der von Kleidung handelt. Von Mode. Und auch wieder nicht.
Denn bei anders-anziehen sieht man nicht Labels, Trends und Hypes, sondern Menschen. Und es ist keine Übertreibung, wenn ich sage, dort sieht man nur schöne Menschen. Sie laufen nicht auf dem Catwalk und entstammen nicht den Promimagazinen, sondern bewegen sich auf dem Laufsteg des Lebens und sind die Hauptdarsteller in ihrer eigenen Doku Soap. Ihre Schönheit ist keine Rolle, angelernt, eingeübt. Sie ist authentisch und real. 

Smilla, die Frau hinter anders-anziehen, porträtiert diese Menschen mit einem liebevollen Blick, der mich sehr berührt hat. Sie stolperte heute in meine Kommentarfunktion und hinterließ einen Link zu ihrem Blog, den ich seitdem fast komplett durchgearbeitet habe.

Ich weiß also, wovon ich rede, wenn ich dieses Kleinod der Netzkultur wärmstens weiterempfehle.

Bottrop Kustom Kulture 2011












Freitag, 17. Juni 2011

Goethe, Schiller, Homer Simpson




...sagt mir die FAZ. Auf deren Website kann man eigene Textproben auf den Schreibstil hin analysieren lassen - ein Computerprogramm leitet dann Analogien zu real existierenden SchriftstellerInnen ab. Die Messmethode sei vollkommen objektiv und zuverlässig, behaupten die Entwickler.

Ich schreibe also wie Melinda Nadj Abonji. Schön, wenn auch ein wenig enttäuschend (für mich und für Frau Nadj Abonji wohl auch). Denn auch auf die Gefahr hin, als literarischer Dieter Bohlen zu gelten, muß ich zugeben, daß mir Melinda Nadj Abonji bisher unbekannt war. Hätte es nicht Hemingway sein können, oder wenigstens Clive Cussler? Oder bin ich mit meiner strengen Diät aus Sachbüchern zu den Ursprüngen der Kreuzzüge und kriminalistischen Blockbustern einfach zu populistisch für das FAZ-Feuilleton? Egal, flugs im Netz nach Frau Nadj Abonji nachgeschaut: Gewinnerin des Deutschen und Schweizer Buchpreises 2010 für ihren Roman "Tauben fliegen auf". Nun gut, keine schlechte Gesellschaft.

Nun piekte mich der Hafer, wie wir Literaten ja gerne sagen: Wie zuverlässig ist dieses Wunderprogramm, wie ernst kann man die Zuordnung zu anderen Geistesgrößen nehmen? Also schnell eine weitere Textprobe im Erkennungsprogramm der FAZ abgelaicht. Diesmal allerdings wirklich große Literatur von einem Titanen der bürgerlichen Salons- ein Zitat von Homer Simpson:

"Mein Sohn, wenn man an so einer Sportveranstaltung teilnimmt geht es nicht darum ob man gewinnt oder verliert, sondern wie besoffen man wird." 

Wird der elektronische Analogiedetektor den Urheber herausfinden? Bange Sekunden vergehen, dann die Antwort:


Ich hab's ja immer gewußt: Würde Goethe heute leben, er wäre ganz gelb und hätte nur vier Finger

Mittwoch, 15. Juni 2011

How To Build A Bicycle (Part 2 of 1034 app.)

Und wieder ein Puzzlestück: Ein originaler 3T-Vorbau, NOS, nie verbaut. Im Internet in England für schlappe 10 Euro geschossen - inklusive Versand. Man muss nicht immer tief in die Tasche greifen, wenn man Qualität haben möchte.


Manchmal reicht es, seiner Zeit hinterher zu sein.

Dienstag, 14. Juni 2011

Hauptsache, die Haare liegen

In der "Gala" entdeckt:
Ein Bild vom Generalinspekteur der Bundeswehr, wie er vor seinem Haus in einer gutbürgerlichen Gegend im Overall an einem Sportwagen rumschraubt und sich dabei eine Cohiba anzündet.

Copyright: Life

Nein falsch, so etwas ist natürlich undenkbar.

Aber nicht in den 50er Jahren in den USA. Hier zeigt "Life" in einer großen Home Story General Curtis E. LeMay, leidenschaftlicher Kommunistenfresser, Atombombenfreund und Vater der strategischen Bomberflotte der US Air Force, bei seinen samstäglichen Verrichtungen. Der Mann, der 1949 die Sowjetunion mit einem atomaren Erstschlag besiegen und im Vietnamkrieg das asiatische Land in die Steinzeit bomben wollte, erweist sich als stilsicherer Feierabendschrauber im feschen Luftwaffenoverall.

Im Gegensatz zu heute galten einige Dinge damals eben noch als cool: Autos, Raucher, Atombomben. Zum Beispiel.

Sonntag, 12. Juni 2011

Homies East Coast Style

Du stehst auf HipHop. Coole Texte, scharfe Mädels, schnelle Karren - das ist Deine Welt. Das einzige Problem: Da, wo Du herkommst, ist der Lifestyle ein bißchen anders. Deine Hood besteht aus schlammigen Wegen. Die Chicks laufen nicht in Gucci, sondern in Gummistiefeln rum. Die Pimps in der kleinen Stadt stehen nicht um brennende Mülltonnen herum, sondern jäten ihren Vorgarten. Und statt Lowrider-Chevys hat der örtliche Gebrauchtwagenmarkt nur dunkle Limousinen aus Beständen der Staatssicherheit im Angebot.

Aber das macht Dir nichts aus:

Donnerstag, 9. Juni 2011

Frauen im Strafraum



Das Foto bezeugt es: Deutschlands männliche Bundestrainer tun sich immer noch schwer mit der Tatsache, dass auch Frauen gegen einen Ball treten und dies vom 26.Juni an in diesem Land sogar bei einer Weltmeisterschaft tun. Ich meine, der leicht verkrampfte Umgang mit dem Thema äußert sich nicht nur im hilflosen Versuch des Altherrenclubs DFB (Meyer-Vorfelder! Beckenbauer!), die Frauen-WM zum "Kultereignis" (AAARGH!) hochzujazzen und mit dem "Sommermärchen" 2006 auf eine Stufe zu stellen, sondern auch in der rührend antiquierten und verschämt-höflichen, aber mit hohem Sexismusanteil behafteten Formulierung auf diesem Kneipenschild. 

"Damen-Fußball-WM", das klingt nach Bridgeclub und dezent transpirierenden Oberklassekleiderständern - und bringt damit die Vergeblichkeit des Hypes beim biertrinkenden, ketterauchenden Kneipenpublikum auf den Punkt. Meine eigene Haltung dazu ist simpel: Selbstverständlich sollen Frauen Fußball spielen. So wie sie Auto fahren, das Wahlrecht haben, Containerschiffe steuern, RTL-Chefin oder Kanzlerin werden. Darüber muss man nicht mehr reden - und deshalb braucht es auch keinen Hype.

Ich nehme dann ein Damenkölsch!

Mittwoch, 8. Juni 2011

Alltägliche Amnesie



Beim Abwasch informiert mich das Radio, die NATO habe ihre Luftangriffe auf Tripolis verstärkt. Beim Surfen im Netz entdecke ich auf einer Nachrichtenseite im hinteren (oder netzspezifisch besser: unteren) Bereich den Hinweis, die Kernschmelze im japanischen Fukushima sei stärker gewesen als bis jetzt vermutet und vom Betreiber Tepco zugegeben. Jede dieser beiden Meldungen ist geeignet, ganze Heerscharen von Feuilletonschreibern und politischen Kommentatoren über Monate zu beschäftigen, ganz zu schweigen von Atomkraftexperten, Spezialisten für den Maghreb und Historikern, die das Geschehen seriös aufbereiten könnten. Welche Konsequenzen haben die Luftangriffe für die Menschen in Libyen, die Herrn Gaddafi wahlweise als Staatschef behalten (aus welchen Gründen auch immer) oder ihn loswerden wollen? Was ist los im verstrahlten Umkreis von Fukushima? Ich warte auf Hintergrundinformationen und Einordnungen.

Doch nichts davon geschieht. Ich wasche weiter ab und surfe anschließend weiter zu Youtube. 

Das Tagesgeschehen in Deutschland ist bestimmt von einer Krankheit, der bis jetzt 24 Menschen zum Opfer gefallen sind. Das sind ohne Zweifel 24 zuviel, entspricht aber in etwa der wöchentlichen Verkehrstotenrate einer durchschnittlich großen westlichen Gesellschaft. Trotzdem werden weiter Autos verkauft und gefahren, während erst die spanische Gurkenindustrie Pleite geht und anschließend Erzeuger und Verkäufer von Sprossen mit Biowaffenherstellern auf eine Stufe gestellt werden. Das Virus verbreitet sich dennoch weiter. Und in Tripolis sterben ebenso Menschen durch Bomben wie in Japan durch atomare Strahlung.

Das Geschirr ist blitzsauber.

Montag, 6. Juni 2011

Sonntag, 5. Juni 2011

Vormerken



Kitty, Daisy und Lewis sind drei Geschwister aus einer äußerst musikalischen Familie aus Kentish Town im Norden Londons. Die Mutter war Schlagzeugerin bei den Raincoats, der Vater Gitarrist - und die Kinder wuchsen nicht mit Lebertran und Sportunterricht auf, sondern mit Rhythm'n'Blues und Old School Rock'n'Roll. 

So etwas bleibt natürlich nicht ohne Folgen: Die drei haben jetzt ihr zweites Album "Smokin' in Heaven" veröffentlicht, auf dem sie erneut mit leicht verschnupfter Stimme altbackene Klänge zum besten geben. Altbacken im Sinne von: Arschtretend, selbstverständlich! (Übrigens ist der Titelsong ein Instrumental, das mit den Worten "They are smokin' in Heaven!" eingeleitet wird - für mich als Neu-Nichtraucher ein echter Trost!)

Man wagt sich gar in neue Genregefilde, wie dieses hübsch gemachte Video mit dem Skastück der Platte zeigt:




Im Herbst sind sie übrigens auf Tour - also vormerken!

Donnerstag, 2. Juni 2011

Unterwegs

Es ist Feiertag und es zieht mich vergleichweise früh hinaus in die farbexplodierende Umgebung:


Es geht selbstredend an den Strand, der hier schwerpunktmäßig von adipösen Transferleistungsempfängern bevölkert wird:


Unterwegs: Seltsame Gestalten, leicht bekleidet in kalkweiß und seltsame Objekte:



Zuhause hat der Butler das Essen bereits aufgetragen. Jetzt müssen nur noch die Touristen verschwinden:

Mittwoch, 1. Juni 2011

Fahrrad Reloaded



Wie ich unlängst schrub habe ich das altgediente Stahlross einem Update unterzogen - und siehe da, ich bin wieder ganz verliebt in dieses Sportgerät, das jetzt sein Gnadenbrot als stilvoller Cityflitzer verdient. 



Gut, die Sägezähne am Kettenblatt zeugen von 18 Jahren hartem Einsatz auf Deutschlands Landstraßen (höhö...) und das Ritzel könnte auch mal erneuert werden, aber im Großen und Ganzen hat sich der Stahlrahmen sowie die idiosynkratische Mischung aus Shimano, Sachs und Campagnolo gut gehalten.

Im Laden, wo man dem Fahrrad einen neuen Lenker montiert hat und auch sonst einiges aufgefrischt hat, war das junge Personal jedenfalls ganz begeistert von diesem weit gereisten Vertreter einer Zeit, in der Carbon nur ein exotischer Werkstoff aus der Raumfahrt war.


P.S.: Übrigens habe ich mit dem Mutterland der herrlichen Rennradrahmen Kontakt aufgenommen (wegen DEM hier) - man verspricht kräftige Preisnachlässe und unkompliziertes Handling. Stay tuned!