Samstag, 29. Dezember 2012

Die Charts 2012

Tempus fugit, Teil 2012.

Gut:
Fahrrad des Jahres: Schweizer Ordonnanzfahrrad 05.
23 Kilo Zuverlässigkeit.

Konzert des Jahres: Ray Collins' Hot Club.
Wo andere Bands aufhören, fangen sie erst richtig an.

Auto des Jahres: Mercedes Benz W123 TD 300.
Immer noch. Aber der Golf schlug sich auch wacker.

Hot Rod-Veranstaltung des Jahres: Headbanging Finsterwalde.
Alte Autos, alte Freunde. Klassiker. Gruß an Arild und die Boys im Feuerwehr-Transit.

Altstadt des Jahres: Albenga/Italien.
Neuentdeckt nach über zehn Jahren.

Herrenausstatter des Jahres: Uwe van Afferden.
Ein Diktator mit Kampfhund. Beide freundlich, aber eigen.

Autojumble des Jahres: Lipsheim/Frankreich.
Psst, immer noch Geheimtipp für Autos und alte Möbelstücke.

Werkstatt des Jahres: Autosport Ameglio, Imperia/Italien.
Die Rallyefahrer vom Flussufer. Das wahre Italien, inklusive Espresso.

Single des Jahres: "Hurricane" MS MR.
Viel Hall, viel Pathos.


Schlecht:
Steuernachzahlung des Jahres: So spät, dass man es schon vergessen hatte. Aber Gevatter Schäuble holt sie sich alle. Und dann kam noch die Kfz-Steuer für den Benz...

Fussball-EM: Tiki-Taka-Fussball bis zum Erbrechen. The End Of Football As We Knew It.

Fernsehprogramm: Ich kenne keinen Redakteur, Cutter, Kameramann, Producer, der gerne (deutsches) TV guckt. Nuff said.

Facebook: Wer sich einmal in den kryptischen Formulierungen auf den sogenannten "Hilfe"-Seiten verheddert hat, weiß: Facebook is evil.

Prokastination: Muße muss sein, aber auch in diesem Jahr hielt sie mich das eine ums andere Mal davon ab, Dinge zu tun, die längst hätten getan werden müssen. Staubsaugen. Steuererklärung. Ölwechsel. Weltherrschaft erobern.

Sportunterricht und Nachtleben: Beides Indikatoren für den eigenen körperlichen Verfall. Und Auslöser von Sätzen, die mit "Früher, da konnte ich noch..." beginnen.


Mittel:
Ungewollte Komplimente: Ohne Androhung von Repressalien freiwillig auf 38 geschätzt zu werden lässt die eigenen Defizite (siehe oben) vergessen.

Steuerrecht: Übernachtungen auf der Urlaubsfahrt mit Recherche-Tätigkeit zu verbinden entlastet das Reisebudget.

Krankenhausaufenthalte: Endeten in diesem Jahr immer frühzeitig und nach maximal drei Stunden. Also alles richtig gemacht.

Kommentare:

  1. Sehr gut: dass ich hier immer mal auf einen, keinen oder mehrere Kekse vorbeigucken kann.
    Findickjuut! Rock selber on.

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  2. Stammgäste dürfen sich gerne auch einen Kräuterschnaps aus der Kellerbar genehmigen... ;-)

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