Montag, 3. September 2012

Headbanging Finsterwalde 2012: Been there, bought the T-Shirt!

Zwei Jahre ohne Headbanging? Ein unhaltbarer Zustand! In diesem Jahr habe ich es endlich mal wieder nach Finsterwalde zu den Hot Heads East geschafft. Knapp 600 Kilometer Anreise sind natürlich ein echter Ritt, aber da ich in diesem Jahr aus vielen Gründen einige der sonst üblichen Alteisen-Parties auslassen musste, habe ich beschlossen, wenigstens bei diesem traditionellen End-Of-Season-Meeting aufzulaufen. Auf der Fahrt dorthin hat der dieselige Sternenkreuzer kurz vor dem Kamener Kreuz mal eben lässig die 450.000-Kilometer-Marke geknackt - ich habe mit ihm auf einem romantischen Parkplatz an der A44 mit einem extragroßen Schluck aus der Ölpulle angestossen!


Dann weiter in die Lausitz: Finsterwalde wurde seinem Ruf wieder einmal gerecht. Das Headbanging ist eine wunderbare Zeitreise in die Vergangenheit, initiiert von den Hardcore-Vertretern der reinen Gearhead-Lehre aus dem Osten. Hier kommt kein Auto auf den Platz, das jünger als Baujahr 1958 ist. Der daneben liegende Parkplatz für Jungspunde wie meinen fast 30 Jahre alten Benz war dafür in diesem Jahr noch stärker mit Gästen belegt - das Headbanging wird trotz der selbst auferlegten Zurückhaltung in Sachen Medienpräsenz immer größer und größer...


Ich habe viele alte Bekannte wiedergetroffen, viel getrunken und geredet und wenig geschlafen. Ich habe drei Tage keine Dusche gesehen, ausschließlich von selbst zubereitetem Grillgut gelebt und den Ideenreichtum und Enthusisasmus wieder schätzen gelernt, den manche Menschen in uraltes automobiles Kulturgut stecken. Mit anderen Worten: Es war ein großer Spaß!

















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